Innovation – wie wir sie verstehen

Innovative Ideen entstehen nicht zufällig

Prämisse 1: Ideen entstehen nicht zufällig (no maverick). Um Ideen innovative und erfolgreiche Ideen zu entwickeln gibt es konkrete (Denk-)Werkzeuge, Mindsets, Haltungen und Prozesse, die erlernbar sind (epistemische Ebene).

Eine innovative Idee allein reicht nicht aus

Prämisse 2: Eine Idee zu haben ist nicht genug. Ideen brauchen bestimmte Rahmenbedingungen, um umsetzbar zu werden. Der wichtigste Rahmen dabei ist ein zwischenmenschliches Gefüge, in dem die Idee generiert, erprobt, verankert und getragen wird. Um Ideen erfolgreich umzusetzen, gibt es gruppendynamische Prozesse und soziale Techniken die erlernbar sind (soziale Ebene).

Innovation ist mehr als Du denkst …

Bei Innovation denken viele zuerst an technische Innovationen – neue Produktionsverfahren, Softwarelösungen, moderne Technik, Digitalisierung usw. Dabei greift das viel zu kurz. Innovation beginnt zunächst einmal im Kopf. Auch die herausragendste technische Neuerung ist nur möglich, wenn die Menschen, die sie entwickeln, sich eine Zukunft vorstellen können, die im Moment noch unmöglich scheint.

Wo wir Innovation finden

Innovation finden wir überall dort, wo Neues gedacht und getan wird. Das umfasst alle Prozesse, Produkte und Dienstleistungen in allen Branchen. Die wirklich radikalen Innovationen finden sich dabei oft im eigenen Denken, im Miteinander von kleinen Gruppen oder Gesellschaften und bereiten den Boden, damit technische Innovationen überhaupt erst möglich werden.

 

Wie war das mit dem Buchdruck?

So war zum Beispiel die Erfindung des Buchdrucks der technische Höhepunkt einer Entwicklung, die zuvor von einer Reihe von Neuerungen vorbereitet wurde. Im 12. Jhdt. wurden beispielsweise erstmals Inhaltsverzeichnisse in Büchern angelegt, um einen Überblick über den Inhalt zu bekommen; im 13. Jhdt. ermöglichten erhabene Siegel erstmals auch Blinden zu „lesen“. Und so wurde Stück für Stück der Weg bereitet, dass Wissen nicht einer kleinen Elite vorbehalten ist, sondern allen zugänglich gemacht wird. Ein wirklich revolutionärer Gedanke, der teilweise auch heute noch an seine Grenzen stößt.

 

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Mag. Gloria Bottaro
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